Der Sommer geht –
bald wird die Zeit sein
da Nebel aufzieh'n in den Gründen
wenn spät der Morgen taut.
Bald wird die Zeit sein
da sich in Auen Kühle frisst
und Feuer in den Häusern zünden.
Bald wird der Pfeil der Vögel flieh'n
auf Flügeln schwer, der Sehnsucht nach,
ins Land von Gold und Purpur.
Bald schon muss spätes Laub
fallen von starren Zweigen,
blutrot im Sterben steh'n.
Bald wird die Zeit sein
da in den Straßen, leergepeitscht vom Sturm
kaum noch ein Schritt verhallt.
Bald werden schwere Wolken jäh
die dunklen Wälder schütteln,
verwelkten Sommertraum verweh'n im Wind.
Wieder ist Zeit
da um das Herz sich Schweigen legt
im Nachtfrost.